Wassermangelsicherung zur Vermeidung von Leerlaufschäden

Es kann immer passieren, dass ein Brunnen austrocknet und die Pumpe leerläuft. Eine Wassermangelsicherung dient hier als Schutzmechnismus für die Pumpe. Doch wie funktioniert eine Wassermangelsicherung? Lassen sie sich auf Brunnenbauer.org darüber aufklären.

Wassermangelsicherung
Eine Wassermangelsicherung ist für Pumpen eine unverzichtbare Schutzmaßnahme – © Markusram by Flickr.com

Für jedes Gerät deren Funktionsweise auf einem Mindestwasserstand beruht ist ein Schutzmechanismus für ein mögliches Absinken desselben von großer Bedeutung. Die Anwendungsbereiche einer solchen Wassermangelsicherung sind dabei sehr vielfältig, wobei sie stets dort empfehlenswert sind, wo Wasser und hohe bzw. niedrige Temperaturen zusammentreffen. Ihre Aufgabe ist es, einen möglichen Wassermangel zu registrieren und die betroffenen Geräte abzuschalten. Die Haupteinsatzgebiete sind dabei Pumpen wie sie im Brunnenbau oder im Hauswasserwerk vorkommen und in Heizkesseln die so bei Leerlauf vor Überhitzung geschützt werden sollen.

Wassermangelsicherung – Funktionsweise

Um deutlich zu machen, wie eine Wassermangelsicherung funktioniert, soll ihr Einsatz in einer Wärmepumpenheizung beschrieben werden. Hierbei wird Grundwasser aus dem Erdreich über einen Förderbrunnen nach oben gepumpt, um in der sogenannten Verdampfereinheit seiner Wärmeenergie entzogen zu werden. Dann kehrt das Wasser über einen zweiten Brunnen in das Erdreich zurück, wo es sich erneut erwärmt. Nun kann es bei Wassermangel passieren, dass der Verdampfer durch Kondensation einfriert. Geschieht dies häufiger, kann es hier zu schweren Schäden kommen.

Um nun zu verhindern, dass die Brunnenpumpe leer saugt, wird die Sicherung eingebaut. Diese misst über einen Schwimmer, der über ein Gestänge mit der Pumpensteuerung verbunden ist, den Wasserstand und bewirkt bei einem Versiegen des Brunnens das automatische Abschalten und Sperren der entsprechenden Bauteile. Die Montage der Brunnenpumpe und das Ausheben der beiden erforderlichen Brunnen sollten stets von Brunnenbau Profis durchgeführt werden, um eine korrekte Installation sicherzustellen.

Wassermangelsicherung – Inbetriebnahme

Vor der Inbetriebnahme von Pumpen müssen die Sicherungsmaßnahmen geprüft werden. Die Sicherung verfügt dabei meist über einen Sicherungsschalter, der für einige Sekunden gedrückt werden muss, um eine manuelle Sperrung auszulösen. Ist diese erfolgt, kann sie wieder entsperrt werden. Ist diese nicht der Fall, sollten Sie eine neue Wassermangelsicherung installieren lassen, um die Pumpe vor Schäden zu schützen.

Ist keine solche Sicherung vorhanden oder planen Sie eine Pumpensteuerung selbst zu bauen müssen bei der Wassermangelsicherung Einbau und Wartung mit besonderer Sorgfalt durchgeführt werden. Generell ist es besser derartige Arbeiten einem qualifizierten Brunnenbauer zu überlassen, da ein falscher Einbau zu schweren Schäden an der Pumpe führen kann, wobei die dadurch entstehenden Kosten weit über dem Preis für den Kauf und die Installation einer solchen Sicherung liegen.