Die Pumpensteuerung als Drucksicherung in der Brunnenpumpe

VERÖFFENTLICHT: 08.06.2011 IN Brunnenpumpe
 

Um die reibungslose Funktion einer Brunnenpumpe zu gewährleisten, ist eine Pumpensteuerung notwendig. Wie genau arbeitet eine solche Steuerung und wo liegen ihre Einsatzmöglichkeiten? Auf Brunnenbauer.org erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Eine der wichtigsten jedoch auch teuersten Komponenten einer effektiven Brunnenpumpe ist die sogenannte Pumpensteuerung. Dabei handelt es sich um ein mehr oder weniger komplexes technisches Gerät zur Steuerung der Pumpentätigkeit, wobei es eine Vielzahl verschiedener Modelle von einfachen, vorprogrammierten Schaltern bis zu bis zu hochkomplexen digitalen Minicomputern gibt, die vom Anwender den entsprechenden Anforderungen gemäß programmiert werden können. Welche Steuerung für Ihre Pumpe ideal ist, hängt vom jeweiligen Einsatzbereich ab. Zu kaufen gibt es diese Geräte von verschiedenen Herstellern wie der Herborner Pumpentechnik.

Funktionsweise einer Pumpensteuerung

Das Gerät wird an die Pumpe montiert und dient als Schnittstelle zwischen Wasserzulauf und -entnahme. Als Orientierungshilfe für die Funktionsweise einer Pumpensteuerung dient deren Schaltplan. Auf diesem ist erkennbar, dass die meisten Steuerungsgeräte über Sensoren verfügen, deren Aufgabe das Erfassen des Wasserdrucks ist. Sinkt dieser in der Zuleitung ab, wird die Pumpe auf Stand-by gesetzt. Verfügt die Pumpe über keine solche Vorrichtung, können Sie nachträglich eine Wassermangelsicherung einbauen lassen, die diese Aufgabe übernimmt.

Die Hauptaufgabe besteht in der Regulierung des Wasserdrucks durch verschiedene Ventile. Registriert die Pumpensteuerung das Öffnen einer Wasserentnahmestelle, setzt sie die Pumpe in Gang. Wird der Wasserhahn wieder geschlossen, stellt sie das Pumpen ein, indem sie ein Druckventil schließt. Dabei wird in guten Pumpen der Druck in der Leitung aufrechterhalten, um Schwankungen auszugleichen. Beim erneuten Öffnen des Wasserhahns wird zunächst das in der Leitung befindliche Wasser hinausgedrückt, während die Pumpe den Kreislauf erneut beginnt.

Einsatzbereiche für die Pumpensteuerung

In modernen Pumpen kommt meist eine elektronische Pumpensteuerung zum Einsatz. Diese haben den Vorteil, dass sie in einem gewissen Rahmen durch das Programmieren den Bedürfnissen des Nutzers angepasst werden können. Essenziell ist eine solche Steueranlage bei der Wasserversorgung durch ein Hauswasserwerk. Dort reguliert sie die Wasserförderung je nach Bedarf. Sie kann außerdem mit einer Zeitschaltuhr versehen werden, um der Pumpe exakte Intervalle vorzugeben, also wann und wie lang gepumpt werden soll.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit stellen Pumpen für die Gartenbewässerung dar. Hier bietet es sich an, eine Pumpensteuerung mit Druckschalter zu verwenden, um im Gartenschlauch einen konstanten Druck zu gewährleisten. Dies ist vor allem bei der Wasserförderung aus Tiefbrunnen wichtig, da hier das Wasser einen großen Höhenunterschied überwinden muss und dazu möglichst konstanter Druck erforderlich ist. Welche Steuerung für welche Pumpe am besten geeignet ist, erfragen Sie am besten direkt bei einem professionellen Brunnenbauer.

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