Wozu ein Hauswasserwerk gebraucht wird

VERÖFFENTLICHT: 10.05.2011 IN Hauswasserwerk, Zisterne
 

Es gibt viele Gründe, um sich mit alternativen Wasserversorgungssystemen zu beschäftigen. Viele Häuslebauer wünschen sich mehr Überblick über ihre Wasserkosten. Stetig steigende Preise von öffentlichem Leitungswasser lassen immer mehr Menschen stutzig werden. Ein weiterer Aspekt ist die enorme Verschwendung des flüssigen Rohstoffs. Wir alle brauchen Wasser zum Leben. Warum verschwenden wir also so viel des nur begrenzten Guts? Es gibt mehrere Möglichkeiten, um nachhaltig Ihren Verbrauch zu regulieren und dabei auch noch bares Geld zu sparen. Die Rede ist von einer so genannten Regenwasserzisterne, einem Hauswasserwerk oder Hauswasserautomat.
In Aufbau und Funktionsweise sind sie verschieden. Allen gemein ist aber die Fähigkeit, kostenlos und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt Regen-, Nutz- und Grundwasser zu gewinnen, um Haus und Garten mit Wasser zu versorgen. Auch vom Leitungswasser abgeschnittene oder abgelegene Gartenlauben und Waldhütten können durch eine Hauswasserwerk-Installation bewässert werden.

Wie ist ein Hauswasserwerk aufgebaut?

Um sich von der Qualität dieses Geräts zu überzeugen, sollte man sich zunächst mit dem Aufbau beschäftigen. Es handelt sich um eine Gartenpumpe mit einem elektronischen Druckschalter. Der Druckschalter am Hauswasserwerk regelt den Pumpenbetrieb. Die Pumpe schaltet sich bei Bedarf automatisch ein. Wenn der Wasserfluss gestoppt wird, endet der Pumpbetrieb. Ziel dieses Verfahrens ist der nachhaltige und preisbewusste Verbrauch von Wasser und Energie. Durch den Thermoschutz im Motor wird die Pumpe vor Überlastung bewahrt. Der Trockenlaufschutz schützt bei einem Wassermangel vor Beschädigungen. Aufgrund der rostfreien und robusten Eigenschaften wird nahezu jedes Hauswasserwerk aus Edelstahl hergestellt. So sind Wassertemperaturen bis zu 35 Grad kein Problem. Zusätzlich ist die Pumpe mit einem Vorfilter ausgestattet, der verhindert, dass Schmutz in das Pumpeninnere gelangt.

Hauswasserwerk vs. Regenwasserzisterne

Hauswasserwerk oder Regenzisterne, das ist hier die Frage. Das gemeinsame Ziel der Wassergewinnung und -versorgung bedeutet nicht, dass beide Systeme gleich arbeiten. Jedes Hauswasserwerk verfügt über einen Saugbetrieb. So auch das Güde-Hauswasserwerk. Die Druckerhöhung wird hier von einer selbst ansaugenden, trocken aufgestellten Hauswasserwerk-Pumpe übernommen. Über eine Saugleitung wird das Wasser angesaugt und der Druck erhöht. Die Regenwasserzisterne aus Beton ist hingegen in zwei Ausführungen erhältlich. Einerseits wird das, durch ein Fallrohr in die Grundleitung der Zisterne fließende und anschließend gefilterte, Regenwasser mittels Saug- und Druckpumpen im hauseigenen Keller an die Oberfläche befördert. Andererseits kann eine Tauchpumpe direkt in der unter der Erde befindlichen Zisterne installiert werden. Zum Trinken ist das gewonnene Wasser jedoch nicht geeignet. Das Hauswasserwerk versorgt seine Besitzer mit Grundwasser, das immer verfügbar ist. Die Regenwasserzisterne senkt Kosten durch die Aufbereitung und Nutzung von Regenwasser. Falls Sie in einem trocknen Gebiet leben, nützt eine Regenzisterne leider wenig. Allerdings ist Regenwasser weicher als Leitungswasser, was zu enormen Ersparnissen bei Waschmitteln führt. Beiden gemein ist die einmalige Anschaffung. Die Hauswasserwerks-Kosten belaufen sich je nach gewünschter Leistungsstärke und Wasserbedarf zwischen 100 Euro und 800 Euro. Zisternen sind ab 500 Euro erhältlich und somit etwas teurer. Welche Wasserpumpe für Sie die Richtige ist, hängt vom Grundwasserspiegel, den Niederschlagsverhältnissen und Ihrem Wasserverbrauch ab. Fragen Sie einen Fachmann um auf Nummer sicher zu gehen.

Worauf Sie beim Hauswasserwerk achten sollten

Viele Hersteller haben die Vorzüge solch alternativer Wasserversorgungssysteme erkannt. Dementsprechend groß ist auch die Auswahl auf dem Markt. Wenn Sie sich mit dem Kauf eines Hauswasserautomaten beschäftigen, sollten Sie Wert auf die Produktqualität legen. Qualität und Langlebigkeit sind entscheidende Charakteristika für ein gutes Hauswasserwerk. Die Pumpen sind extremen Bedingungen ausgesetzt. Im Winter friert das Wasser und im Sommer müssen Sie den heißen Bedingungen standhalten können. Achten Sie auf Bewertungen und Empfehlungen von Brunnenbauexperten. Etabliert, leistungsstark und langlebig sind zum Beispiel das Metabo–Hauswasserwerk, das T.I.P.Hauswasserwerk und das Einhell Wasserwerk. Aber auch das Grundfos-Wasserwerk ist unter Brunnenbauern und Gartenfreunden beliebt. Egal für welchen Hauswasserautomaten Sie sich am Ende entscheiden: Sie liegen damit voll im Trend und sparen langfristig bares Geld.

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